Zurück zur Utopie

Warum die Empörten in Europa Köpfe brauchen

Von Sebastian Müller

In Griechenland haben sich die Menschen nach unzähligen, zum Teil durch gewerkschaftlich initiierte Demonstrationen die seit 2008 andauern, nun ein Beispiel an der spanischen Bewegung 15-M genommen. Wie in Spanien auf der Plaza del Sol und vielen anderen Vierteln und Städten beginnen sich die Griechen nun auf dem Syntagma-Platz (zu deutsch: „Platz der Verfassung“) vor dem Parlamentsgebäude in Athen basisdemokratisch zu organisieren. Es werden Kommitees ausgerufen, Beschlüsse diskutiert, und über Erklärungen abgestimmt.

Am selben Platz kettete sich am 10. Mai 1974 Günter Wallraff als Delegierter des „Ausschusses Griechenland-Solidarität“ an einen Laternenmast und verteilte Flugblätter gegen die rechtsextreme Junta unter Georgios Papadopoulos. Die anschließenden Erfahrung in der Haft beschrieb er in Griechenland gestern – ein Lehrstück für morgen.

Die alte Junta gibt es heute nicht mehr, was jedoch das gegenwärtige Konglomerat bestehend aus der EU-Troika und den korrumpierten Vertretern beider griechischen Volksparteien seitdem verantworten, kommt nach Ansicht vieler Griechen einer Junta sehr ähnlich. Tatsächlich ist die Krise und der Ausverkauf des griechischen Staates, der nun von Georgios Papandreu verwaltet wird, lediglich ein Symptom der europäischen Krankheit: Griechenland heute – ein Lehrstück für morgen. Das gleiche gilt – wie sollte es anders sein – für Spanien.

So stößt die Gewaltfreiheit, Selbstdisziplin und politische Unvoreingenommenheit der neuen Bewegungen in Griechenland und Spanien allenthalben auf Symphatie in einer Bevölkerung, die den Glauben an die politischen Repräsentanten verloren hat. Die Möglickeit des Übergreifens auf andere Krisenländer wie Portugal, Italien oder Irland ist groß, zumal es deutliche Anzeichen dafür gibt, das Europa mittelfristig der nächste Crash bevorsteht. Ein Licht am Ende des Tunnels ist weder ökonomisch noch politisch abzusehen. Darüber hinaus existieren in den sozialen Netzwerken längst Kampagnen, die europaweit die Erstmobilisierung von Demonstranten organisieren.

Die Bewegungen, die im Grunde genommen nur eine Fortsetzung bereits Jahre andauernder globaler Aufstände sind, tragen insofern ein neues Moment in sich, als dass sie zum großen Teil über soziale Netzwerke ausgerufen wurden, sich nicht mit politischen Parteien oder Gewerkschaften gemein machen, vor allem Ergebnis einer seit der Nachkriegszeit nicht mehr da gewesenen Prekarisierung großer Gesellschaftsschichten und, wie gesagt, im Gegensatz zu Revolten in anderen Ländern bisher gewaltfrei sind. In diesem großen Potenzial der Mobilisierung liegt aber zugleich auch die Schwäche der Bewegungen.

In Gegensatz zu Tunis und Kairo, wo sich die Revolten zwar ebenso aus prekären Lebensbedingungen junger Menschen entwickelten, aber mit einer eindeutigen, zentralen Forderung, nämlich mit dem Rücktritt der Kleptokraten Ben Ali und Mubarak konkreten Druck entfalten konnten, fehlt dem europäischen Pendant dieser handfeste Aspekt. Die Bewegung richtet sich nicht gegen bestimmte Personen, wie in den Maghreb-Staaten, sondern vor allem gegen bestimmte Zustände. Dort war der Protest personalisiert, hier, vor dem Hintergrund entwickelter und komplexer Demokratien, ist er zwangsläufig diffus.

Ein weiterer Unterschied sticht ins Auge: Während die arabischen Demonstranten die internationalen Medien als verbündete betrachteten und diese wohlwollend berichteten, ist die Situation in Europa umgekehrt. Die Demonstranten in Spanien und Griechenland stehen den etablierten Medien kritisch gegenüber. Tatsächlich ist die Berichterstattung über die Demokratiebewegung hier wesentlich zurückhaltender und kritischer.

Zwar lehnt die Demokratiebewegung in Griechenland und Spanien das korrupte politische Establishment rigoros ab, fordert einen Systemwechsel in der Wirtschaftspolitik und eine Reform der demokratischen Strukturen. In diesen Forderungen – so berechtigt und dringend sie auch sein mögen – sind jedoch mehr Kritik als konkrete bzw. konstruktive Vorschläge für einen gesellschaftlichen Wandel enthalten. Der Bewegung fehlt es nicht zuletzt aufgrund ihrer ideologischen Obdachlosigkeit schlichtweg an einer intellektuellen, übergreifenden Vision für eine neue Politik und Wirtschaftsordnung in der Öffentlichkeit.

Die beispiellose und massenhafte Empörung kommt zwar zur rechten Zeit, doch sie wird keinen Erfolg haben, möglicherweise sogar instrumentalisiert werden können, wenn ihr ein fester Überbau und grundlegende Leitlinien fehlen. Es wäre ein fataler Irrtum, ginge man davon aus, dass Alternativen erst über endlose Debatten gefunden, und diese ohne Repräsentanten artikuliert werden könnten. In Europa gibt es intellektuelle Köpfe, die längst an Alternativen zum gegenwärtigen System gearbeitet haben und deren Gedanken zur Inspiration verhelfen.

Hinzu kommt, das pragmatische Vorschläge für Neujustierungen in den bestehenden politischen und wirtschaftlichen Institutionen zwar wichtig sind, aber nicht ausreichen. Es bedarf zusätzlich einer neuen Vision für eine gerechtere Gesellschaft, Mut zu einer Utopie, die konkrete Reformen in einen epischen Rahmen schließt und Anleitung für diese zugleich ist. Ein solcher Rahmen wird eine Demokratiebewegung langfristig und nachhaltig tragen können, ihr die Kraft der Identifikation und Veränderung verleihen, die über die Perspektivlosigkeit der gegenwärtigen prekären Lebensrealität so vieler Menschen auf der Welt hinausreicht.

Im Jahr 1789 war eine schwere Finanzkrise des französischen Staates der Anfang vom Ende einer absolutistischen Willkürherrschaft. Wie die Gedanken der Aufklärung, die Schriften Kants, Voltaires, von Danton und Rousseau der Hungerrevolte das geistige Fundament gaben, um unter dem Namen der französischen Revolution den Feudalismus hinwegzufegen, so bedarf es dieses Fundamentes nun auch, um die neofeudalistischen Strukturen unserer Zeit zu beseitigen.

Die Bewegung muss sich auf die geistigen Erzeugnisse einer kritischen Elite berufen, diese wiederum sich solidarisch mit der Bewegung zeigen. Mit anderen Worten: Es bedarf eines Programms. Das würde der Empörung eine ungeahnte Schlagkraft und Dynamik geben, denn sie hätte ein deutliche Stimme mitten in den Institutionen der Politik, den Medien und der Wissenschaft gewonnen – sie wäre konkret.

Allein in Deutschland hat sich Sahra Wagenknecht – auch jenseits des Parteiproporzes – schon länger als brillante, sachliche und analytische Systemkritikerin profiliert. In ihrem neuen Buch Freiheit statt Kapitalismus finden sich Gedanken für eine neue, gerechte und produktive Marktwirtschaft. Intellektuelle wie der Soziologe Oskar Negt, der Ökonom Heinz-Jürgen Bontrup oder nicht zuletzt Jürgen Habermas stehen schon seit geraumer Zeit für eine produktive Kritik am Status Quo. Deartige Persönlichkeiten finden sich überall in Europa.

Nicht zuletzt muss der intereuropäische Diskurs dieser Eliten unbefangen sein, die Köpfe sich jenseits korrupter oder interessensgebundener Strukturen der politökonomischen Elite rekrutieren. Wenn diese Rahmenbedingungen gegeben wären, die Dynamik der Masse zwar basisdemokratisch organisiert, jedoch von den konstruktiven Denkern unserer Zeit inspiriert und unterstützt, dann könnte wirklich von einer Revolution und einer unerhörten Chance die Rede sein: Die Rückkehr der Politik und das Ende einer neoliberalen Ära der Postdemokratie!

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32 Kommentare zu "Zurück zur Utopie"

  1. jojo sagt:

    Was ist denn jetzt bitte die Quintessenz dieses Artikels? Die Griechen können nicht mal Revolution, selbst dafür brauchen sie Hilfe aus Deutschland?
    Zitat: “In Griechenland haben sich die Menschen nach unzähligen, zum Teil durch gewerkschaftlich initiierte Demonstrationen, die seit 2008 andauern, nun ein Beispiel an der spanischen Bewegung 15-M genommen.”
    Was soll das heißen? Es gibt in Griechenland seit mehr als 3 Jahren ziemlich heftige soziale Unruhen, Proteste und natürlich auch Diskussion und Organisation. Das ihr in Deutschland davon nichts mitbekommen habt, liegt daran, dass ihr nichts mitbekommen wolltet. Passt nicht in euer Griechenlandbild.
    Zitat: “Die beispiellose und massenhafte Empörung kommt zwar zur rechten Zeit, doch sie wird keinen Erfolg haben, möglicherweise sogar instrumentalisiert werden können, wenn ihr ein fester Überbau und grundlegende Leitlinien fehlen.” Grundlegende Leitlinien aus Deutschland? Geht’s noch? Bitte verschont uns mit noch mehr arrogantem deutschem Senf. Die Revolution kommt überall, in Deutschland aber bestimmt zuletzt. Behaltet eure “Denker” und eure Kredite auch.

    • Jojo, ich glaub nicht, dass er das so gemeint hat…es geht eher darum, dass sich die Bewegung längst hier auch aufbaut und Köpfe braucht. Wir Deutschen sind derzeit auch recht empört…Davon mal abgesehen haben viele hier ein sehr positives Griechenbild: https://le-bohemien.net/2011/06/20/griechenland-im-ausverkauf/#more-6813

      Alles in allem sollten wir zusammenarbeiten, meinst du nicht?

    • La Gato sagt:

      “Was soll das heißen? Es gibt in Griechenland seit mehr als 3 Jahren ziemlich heftige soziale Unruhen, Proteste und natürlich auch Diskussion und Organisation. Das ihr in Deutschland davon nichts mitbekommen habt, liegt daran, dass ihr nichts mitbekommen wolltet. Passt nicht in euer Griechenlandbild.”

      Die neuen Demos ab mai 2011 mit firiedlichem charakter, die durch die “Bewegung der empörten (!) Bürger” gestartet wurden, sind tatsächlich von den spanischen Protesten inspiriert worden. Griechenland und Spanien haben sich sozusagen gegenseitig inspieriert. Dass du nichts davon mitbekommen hast… und so bla ;)

    • @jojo

      am besten liest du den artikel nochmal genau, versuchst ihn – wenn möglich – zu verstehen, und schreibst dann nochmal einen neuen kommentar;-)

  2. Dan Hadan sagt:

    Bezüglich “Darüber hinaus existieren in den sozialen Netzwerken längst Kampagnen, die europaweit die Erstmobilisierung von Demonstranten organisieren,” sollte man sich keine Illusionen machen:

    1. “Egyptian police use Facebook and Twitter to track down protesters’ names before ’rounding them up’ ”

    In Europa ist man bestens und bei weitem besser vorbereitet:

    2. (RAT DER EUROPÄISCHEN UNION, Brüssel, 6. Dezember 2007)
    “Empfehlung des Rates vom 6. Dezember 2007 betreffend einen Leitfaden für die Polizei- und Sicherheitsbehörden zur Zusammenarbeit bei Großveranstaltungen mit internationaler Dimension”
    ,

    2. (Heise 12.01.2011)
    “EU-Projekt gegen linken Massenprotest”
    ,

    3. (Heise 18.01.2011)
    “NDECT, das europäische Totalüberwachungs-Programm, noch nicht vom “Radar der Öffentlichkeit” erfasst” .

    • links? …bitte einfach normal reinposten, dann werden sie angezeigt. Außerdem mal zu dem ganzen Überwachungskram: Added einfach aussreichend Leute die euch in Diskussionen sypathisch erscheinen (oder auch nicht) und ihr verwässert damit euer Profil. Daten sind nur missbrauchbar wenn sie schön sortiert sind. Diese ganzen Leute die einen riesen Kult um ihr facebook-Profil spinnen, sollten sich das mal überlegen. So ein bescheuertes Profil ist kein Persönlickeitsspiegel sondern es dient dem Informationsaustausch. Im übrigen können mich diese ganzen EU-Pläne mal kreuzweise…kommunizieren ist nicht verboten…(noch nicht :-P)

      …mit dieser ganzen Paranoia und Profil-Eitelkeit beschneidet ihr letztendlich eure eigenen Bürgerrechte…und die selben Leute sind es dann die der Presse Zensur vorwerfen oder sie gucken dann dumm aus der Wäsche wenn der Staat plötzlich pleite ist und keiner ihnen was voher gesagt hat.

      Es bedarf gar keiner Zensur, wenn man sich selbst die freie Meinungsäußerung versagt und/oder den freien Informationsfluss behindert.

      • Lieschen sagt:

        Oder ganz einfach viele, für 3. Personen ernsthaft wirkende, nicht unter dem eigenen Namen laufende Profile eröffnen. Profile, auf denen man eine Unzahl frei erfundenen Informationen preisgibt. Je mehr, natürlich erfundene, Informationen desto besser.
        Ist man mal in einer anderen Stadt -> einloggen in eines Profile
        Hat man die Chance regelmässig andere Pcs ( z.B. bei Freunden) zu verwenden –> einloggen in eines der Profile.

        Wem es nicht zu viel Aufwand ist, ab und zu Browsereinstellungen wie z.B. Zeichensatz und andere ver_ketten_de Informationen ändern.

        *Ich habe die Antwortfunktion nicht gesehen.*

  3. rudi1960 sagt:

    Also ich weiß nicht so recht? Wie waren denn bisher so die Erfahrungen mit sogenannten Köpfen mal exemplarisch nur die Friedens und Anti Atomkraftbewegung die wollen allesamt mit Ihren Köpfen die jetzt nun bei den Grünen waren und oder sind aber so gar nichts mehr zu schaffen haben…

    Macht korrumpiert das ist eine immer wieder kehrende geschichtliche Erfahrung die Kriege wurden niemals weniger es wurden sogar mehr, der Hunger wurde niemals weniger es wurde sogar mehr…

    • Eremit sagt:

      Kurz und bündig auf den Punkt gebracht.

    • nils sagt:

      “Macht korrumpiert das ist eine immer wieder kehrende geschichtliche Erfahrung die Kriege wurden niemals weniger es wurden sogar mehr, der Hunger wurde niemals weniger es wurde sogar mehr…”

      immer mehr kriege? :
      http://www.youtube.com/watch?v=tAB1ZVD-61c

      und zum thema “immer wieder kehrende geschichtliche Erfahrung”:

      ” Was Popper eine “Prophezeiung” nennt, ist eine unbedingte Prognose mit technologisch nicht beeinflussbaren Randbedingungen. Eine “technologische Prognose” hingegen sei eine bedingte Prognose mit technologisch beeinflussbaren Randbedingungen. Eine “Prophezeiung” liege vor, sobald eine Vorhersage “unbedingt”, d. h. unabhängig von Randbedingungen gemacht werde. Eine Prophezeiung unterschlage also ein logisch notwendiges Element zu einer wissenschaftlichen Prognose.

      Der Historizist sei jedoch gezwungen, unkonditionale Voraussagen zu machen, weil er nach Langzeitprognosen für Gesellschaften strebe, nämlich nach einer “historischen Prognose großen Stils”[3]. Die sei jedoch für Gesellschaften nicht möglich, weil Gesellschaften keine isolierten, stationären und zyklischen Systeme darstellten.[4] ” (http://de.wikipedia.org/wiki/Historizismus)

      • Enrique sagt:

        Lieber Rüdiger,da wir in einem fieren Land leben, ist es jedem freigestellt zu lesen oder auch nicht zu lesen, was immer er mag oder nicht mag. Worüber wir in welcher Form berichten, ist ganz allein unsere Entscheidung. Wenn dich unsere “Ergüsse” zu sehr nerven ist das einzig dein Problem, nicht unseres.Hier noch was zum Knabbern>

  4. La Gato sagt:

    @Denker: Wenn es um Demokratie, Kritik der Demokratie und der herschenden Idiologie geht: Badiou, Ranciere und natürlich Zizek.

    Sarah Wagenknecht… nunja.

  5. Also ich denke auch dass es erfahrene Köpfe braucht die auch eine Brücke schlagen zu Leuten die mit online-Diskursen noch nicht vertraut sind. Außerdem sind auch Intellektuelle Teil der Gesellschaft, warum sollen sie sich dann nicht im besonderen Maße einbringen…Wichtig ist nur, dass sie sich nicht korrumpieren lassen oder gar irgendwelche Parteiinteressen vertreten.

    Aber anstatt nur den Blick nach oben zu richten, kann auch jeder selbst noch etwas mehr tun. Was in den sozialen Netzwerken abgeht ist doch der Wahnsinn. Es bekommen nur viel zu wenig Leute mit. Also mein Aufruf mal: Gründet noch blogs, die sich mit der Bewegung befassen, schreibt von den Diskussionen und Aktionen und über die Themen die die Leute beschäftigen und speist die Artikel dann wieder an den Knotenpunkten ins Netzwerk ein. Wir können dann hier auch gerne eine weitere Blogliste machen. Und die erfahrenen Blogger sollten ihren Blick auch endlich mal auf die Bewegung richten anstatt zu glauben Trichet-Berater spielen zu müssen! Hier nochmal die Knotenpunkte, falls sie jemand verpasst hat: https://le-bohemien.net/2011/06/23/genug-ist-genug-vernetzt-euch. Generell gilt: Über was wir uns unterhalten bestimmen wir selbst und nicht irgendwelche Medienkonzerne!

    Vielleicht interessiert das Video hier noch jemanden: http://www.youtube.com/watch?v=Uk8x3V-sUgU

    • Eremit sagt:

      … sobald die Eitelkeit durch Schmeichelei der Massen sich aus Ihrem Ei pellt, schrumpft jeder allturistische Gedanke zu reiner Zier – ohne jede Kraft – nur Schein der bleibt.

      Sollten wir in nächster Zeit – oder – in ferner Zukunft je eine Änderung der Verhältnisse auf den Weg bringen, kann dies meiner Meinung nach nur durch eine grundsätzliche Änderung der Spielregeln funktionieren – und dazu gehört, dass wir eben nicht mehr an den Lippen einzelner hängen, nicht mehr nach Führung suchen, sondern im Kollektiv fähig sind sozial miteinander umzugehen und uns gegenseitig zu helfen.

      Die Grundprinzipien eines ausgeglichenen, möglichst leidfreien Sozialwesens sind seit 3000 Jahren formuliert, dazu bedarf es weder eines Glaubens, noch irgendwelcher Utopisten oder geistiger Führung, dazu bedarf es lediglich der Achtung aller, in möglichst gleichem Maße – auch jener, die sich nicht im Vordergrund tummeln, die Proklamationen verfassen und eloquent längst gedachte Gedanken vortragen.

      Die Volksvertreter der Zukunft sollten bedachte, bescheidene und aufmerksame Menschen sein, die nachweislich frei von Geltungssucht und Überlegenheitsgebaren sind.

      Im Übrigen hätte man als Einzelner durchaus schon die Möglichkeit sich in Kommunen alternativen, sozailen Lebensformen anzuschließen, nur – dort wird genau diese Einstellung verlangt – wer sich gerne in den Vordergurnd drängt, wird dort nicht glücklich sein – da ihm statt Bewunderung, Misstrauen und Ablehnung zu Teil wird. (Natürlich gibt es auch Kommunen, in denen das genaue Gegenteil der Fall ist – doch – dort sollte man eher von Sekten sprechen!)

      • Katherine sagt:

        ja – man kann die alltägliche skepsis, das Misstrauen, den Druck, unter dem die meisten von uns Programmierten leiden, und den Schmerz, der aus der Erkenntnis dieser Wahrheiten entsteht, nur durch ein Tun, ein Handeln durchbrechen in dem Bewusstsein, dass wir – nicht weit entfernt vom Raubtier – entwicklungsmässig immer noch unterwegs sind, unser Handeln immer auch politisch und sozial zu verstehen ist – wir haben immer wieder die Möglichkeit uns zu wehren und uns bewusstseinsmässig weiter zu entwickeln, solange wir visionär denken, handeln, in Dialog mit der
        Gemeinschaft/ der Gesellschaft bleiben..
        Kate, eine skeptische aber immunstarke Ûberlebenskünstlerin

  6. Solveigh Calderin sagt:

    Um ehrlich zu sein, ich habe meine Probleme mit dem “Überbau”, der verselbständigt sich und verkommt nämlich sehr leicht , wie wir in der Geschichte mehrmals lernen und erleben durften. Da finde ich den Gedanken der sich “selbstorganisierenden Systeme” http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstorganisation wesentlich besser, vor allem weil sie an keine Ideologien und irgendwelche neuen -ism gebunden sind, sondern ganz natürlich aus sich selbst heraus wirken… Das klappt in Spanien hervorragend, das klappte in Ägypten und Lybien (deshalb musste ja auch die USA und ihre Verbündeten mit Gewalt dazwischen gehen)… Ägypten, wie bereits erwähnt ist noch nicht abgeschlossen… und ich bin überzeugt, das klappt auch in Griechenland ganz ausgezeichnet. Warum muss es einen “Überbau” geben, der WIEDER von OBEN HERAB bestimmt, was DIE DA UNTEN zu machen, zu fühlen und wie sie zu handeln haben??? Diese sich selbst organisierenden Systeme hatte übrigens schon der alte Lao-Tse vor über 2,000 Jahren im Tao Te King im Vers 57 http://www.iging.com/laotse/LaotseE.htm#57 (habe ich leider nicht auf deutsch gefunden und darum aus dem Englischen übersetzt) vorgeschlagen:

    Je mehr Gesetze und Beschränkungen es gibt,
    desto ärmer werden die Menschen.
    Je schärfer des Menschen Waffen,
    desto mehr Schwierigkeiten sind im Land.
    Je mehr erfinderische und schlaue Menschen es gibt,
    desto mehr schlimme Dinge passieren.
    Je mehr Regeln und Regulierungen,
    desto mehr Diebe und Räuber.

    Darum sagt der Weise:
    Ich handle nicht und die Menschen sind reformiert.
    Ich genieße den Frieden und die Menschen werden ehrlich.
    Ich tue nichts und die Menschen werden reich.
    Ich habe keine Wünsche und die Menschen kehren zum guten und einfachen Leben zurück.

    Sollten wir als Menschen nicht langsam reif genug für ein solches wahrhaft freies Gesellschaftsmodell sein? Ach ja, die Goldene Regel http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel sollte zum obersten Gesetz erhoben werden.

    Jeremy Rifkin denkt für mein Verständnis auch in die absolut richtige Richtung (nur auf Englisch): http://www.youtube.com/watch?v=l7AWnfFRc7g

    P.S. Wegen des Bewertens und verteilens einzelner Kommentare. Guckt Euch mal das hier an, das kann auch bei WordPress eingebaut werden: http://disqus.com/

    • Ich möchte mich Dir direkt anschließen. Alles, was von Oben gedacht und getan wird, wird durch Macht korrumpiert. D.h. wir sollten in ein Leben finden, in dem es keine Hierachie mehr gibt.
      Die Briten sind in Afrika auf ein Volk (Namen habe ich vergessen, kann auf dem Blog von Hannelore Vonnier nachgelesen werden) von 700.000 Menschen gestoßen, die genau so organisiert waren. Es gab zwar einen obersten Repräsentanten. Dieser hatte aber keine Entscheidungsgewalt. Entschieden wurde in den kleinsten Clan-Einheiten. Die Briten hatten sich gewundert, warum sie bei diesem Volk ihre Regeln nicht durchsetzen konnten. Es ging nicht von oben nach unten zu diktieren.
      Wenn so regiert wird, kann kein Kopf abgeschlagen werden und das System zum Einsturz gebracht werden. Denn es sind hier alle die das System in gleichen Maßen tragen.
      Daher bin ich inzwischen auch vorsichtig damit, irgendwelchen schlauen Köpfen, die meinen, eine tolles System zu haben hinterher zu laufen.
      Auf der anderen Seite müssen wir Reformen von innen heraus auf Basis unserer gesetzlichen Spielregeln angehen. Wir werden um die Nutzung einer Partei nicht herum kommen. Mir scheint aber, dass die aktuellen Parteien sich hier den Ideen der Bürger für die notwendigen nicht mehr anschließen können. Diese Parteien sind schon so stark programmiert und funktionieren in den Wirtschaftsverflechtungen, dass sie sich nicht mehr neu denken können.
      Mir scheinen noch am weitestgehenden die Piratenpartei oder die neue alte Deutsche Demokratische Partei (ddp) mit Ansätzen unterwegs zu sein, die dem Handeln von unten nach oben noch am weitesten folgen würden. Die ddp strebt einen besonders wichtigen Punkt an. Mit dem Bandbreitenmodell zur Steuereinziehung sieht es so aus, dass es mit der Umverteilung ein Ende haben könnte. Auch der Zins wird in Frage gestellt, der uns ja genau zur aktuellen Finanzkrise geführt hat. Interessant ist auch der Ansatz, der Mitglieder, die ins Parlament gewählt würden, automatisch die Parteimitgliedschaft verlieren sollen. Eben damit kein Fraktionszwang korrumpiert.
      Übrigens gab es zum Agieren ohne Hierarchien schon viele Vordenker im Vorletzten Jahrhundert. Sie sahen die Probleme der Sozialisten wie Marx in der Partei und sahen deren Korrupierung durch Macht voraus. Daher spalteten sie sich davon ab und wurde quasi Ohne-. Hierarchie = an archie, sprich Anarchisten genannt.
      Leider diffarmierten die Sozialisten die Anarchisten, so dass in unserem Volksgedächtnis mit Anarchie immer Gewalt und Chaos verbunden wird. Viele Journalisten sprechen das so. Anarchisten vertreten aber eben genau das Gegenteil: absoluten Frieden und Organisation mit wenige Regeln durch Dialoge, die im Respekt voreinander zum Konsensentscheidunge führen. Da alle mit der Entscheidung leben können, gibt es dann auch keine Guerillia mehr, die Gragenkriege führen.
      Und wenn wir dann die Gemeingüter wieder stärken, sollte die Welt viel freundlicher werden.

      • Solveigh Calderin sagt:

        Du sprichst mir aus dem Herzen! (Bitte um Entschuldigung, wenn das “Sie” gewünscht ist, dann bitte alle “Du”-Formen einfach als “Sie” lesen).

        Wie ich anführte, ist die Idee der Anarchie schon uralt. Ja, ich weiß, dass die Ideen der Anarchisten verunglimpft und als “Chaos” und “Unordnung” verschrien wurde – auf allen Seiten!

        Wer sich jedoch mit Trotzki ein wenig auseinander setzt, begreift schnell, dass dieser Weg der wahrscheinlich beste und einzige (?) in eine bessere Zukunft für alle ist – und das ist in meinen Augen auch der Grund, warum die Anarchie so verteufelt wurde und wird und warum Lao-Tse nicht begriffen, sondern von manchen (den Liberalen) für ihre eigenen Ziele und Zwecke missbraucht und umgedeutet wird.

        “Auf der anderen Seite müssen wir Reformen von innen heraus auf Basis unserer gesetzlichen Spielregeln angehen. Wir werden um die Nutzung einer Partei nicht herum kommen.”

        Hier gehe ich überhaupt nicht mit. Wer sich – in welcher Form immer – an die “gesetzlichen Spielregeln” hält, zementiert dieses System, das uns hierher gebracht hat. Das bedeutet nicht, sich ungesetzlich im Sinne von “Verletzen anderer Menschen” – in welcher Form immer – zu verhalten (Ich denke da an das Anwenden der einfachen und überall auf der Erde bekannten uralten Goldenen Regel: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel als einziges Handlungsgesetz – kein anderes Gesetz ist notwendig!). Es bedeutet jedoch, die Spielregeln des Systems nicht anzuerkennen, aber natürlich genau zu kennen :-) Das scheint der Stamm, von dem Du erzählst genau so gemacht zu haben. Hast Du einen Link zu dieser Geschichte? Wir können viel daraus lernen!

        Der Weg durch die Parlamente ist meines Erachtens Nonsens, denn auf diesem Weg wird die heutige Gesellschaftsform diese neue Form des Zusammenlebens ganz schnell absorbieren und korrumpieren. Da hilft auch kein Verlieren der Parteimitgliedschaft bei “eventueller”(!!) Wahl in irgend ein Parlament. Wer legt die Regeln für die Wahlen fest? Wem nützen sie? – In diesen Fragen liegt die Antwort für meine Behauptung am Beginn dieses Absatzes. Geschehen bei den Grünen, die als außerparlamentarische Opposition (für mich der einzig richtige Weg zur Veränderung!) und basisdemokratisch gegründet und geführt wurden bis sie Platz und Stimme in den Parlamenten erhielten und deren Aushängeschild Joschka Fischer heute Berater des größten Energie-Konzerns ist, der sich freut, dass der Atomausstieg – sicherlich mit Hilfe des grünen Herrn Fischer – bis auf 2022 aufgeschoben ist!

  7. Jan Freundlich sagt:

    Den hier brauchen wir auf jeden Fall:
    http://www.diether-dehm.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=60&Itemid=123

    im Gegensatz zu den vielen Pseudolinken denen jeder inhaltlicher und utopischer Esprit abgeht

  8. La Gato sagt:

    Lässt sich überhaupt das politische System innerhalb des Parteisystems das ersteren schützt grundlegend verändern?

  9. La Gato sagt:

    die kopflosigkeit ist doch genau das wertvolle an der bewegung. ladet sie doch ein, ihre meinung zu sagen und mit auf den straßen zu protestieren. Aber wir werden nicht still sitzen und zuhören, was die erfahrene köpfe sagen. Dass alle auf augenhöhe mitdiskutieren ist doch genau der reiz an der sache. Es gibt viele intellektuelle die genau das tun, MIT diskutieren, denn demokratie geschieht unter leuten, die sich auf augenhöhe begegnen.

    Nawal el Sadaawi beschreibt es hier ganz gut
    http://www.youtube.com/watch?v=qxBR4C156D0

    Fände es gut, wenn parteimitglieder mitmischen bzw. nicht ausgeschlossen werden und die bewegung mit knowhow versorgen. Vorrausgesetzt sie stellen die eigene machtposition in frage. Führer brauchen wir jedenfalls nicht. Das haben doch ein haufen erfolgreiche protestbewegungen bewiesen.

    Und zurück zur untopie: natürlich.

    • Katherine sagt:

      WER stellt denn freiwillig seine eigene Machtposition in Frage ? Wer ist überhaupt ehrlich u mutig genug,
      um seine Machtposition (en) als solche zu benennen UND die damit verbundenen LUSTgefühle und Risiken ?

  10. Sumy Nona sagt:

    Die Empörten in Europa brauchen keine Köpfe sondern Körper!
    Die Vordenker können ruhig in irgendwelchen Foren denken und debattieren. Die Empörten bringen derweil ihren Frust auf die Straße und ändern die Welt. Dann müssen sie sich auch nicht schon wieder von einer Elite an der Nase herumführen lassen. Wirklich etwas kluges Vordenkenden steht frei, im Rahmen jeder öffentlich stattfindenden Aktion dieser globalen Bewegung (Echte Demokratie Jetzt / Real Democracy Now / usw), seine Gedanken zu artikulieren und die Menschen zu überzeugen. Schafft er dies, wird die Erkenntnis in den Konsens eingepflegt.
    Schön wäre mehr Meinung auf der Straße zu haben und nicht in irgendwelchen Foren. Dort würden arrogante und nichtssagende Inhalte wie dieser Artikel auch sehr schnell abgestraft. Zumindest erlebe ich das regelmäßig so.
    Vielleicht sieht man sich ja mal auf dem Alexanderplatz.
    Wenn dort nämlich mal genug zusammen sind, suchen die sich von ganz alleine ihre Köpfe.

  11. Systemfrager sagt:

    @ Sumy Nona
    Eins Vorweg: Natürlich dass die neuen Ideen nicht automatisch und spontan realisiert werden können. Dazu wird man – wie immer – reale Aktionen (Demonstrationen, Rebellionen, Revolutionen, …) brauchen. Aber reale Aktionen ohne neue Ideen sind umsonst. Schließlich werden neune Gesichter alte Verhältnisse fortsetzen. Insoweit ist dein Kommentar ein Konzentrat aus Naivität und Dummheit. Naja, originell bist du nicht:

    Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern. | Marx, 11. These über Feuerbach

    Wenn man sich die Geschichte des 20. Jahrhundert anschauet, kann man kaum fassen, wie einfach ist es, eine Revolution erfolgreich durchzuführen. Unendlich schwieriger ist die Welt zu ändern. Die Welt zu ändern, dazu braucht man neue Ideen. Marx und die Marxisten hatten aber keine. Schließlich endeten die „proletarischen“ Revolutionen in einem neuen Feudalismus. Zerstören und Schaffen sind völlig unterschiedliche Phänomene.

    Ich freu mich wie ein kleines Kind, dass die Menschen endlich auf die Straße gehen. (Auch diejenigen, die keine Ideen haben, sollen ihren Beitrag leisten.) Ob sie dort „Echte Demokratie Jetzt / Real Democracy Now / usw.“ schreien, oder „wir wollen bibi-baba und zwar sofort“ ist vorerst gar nicht wichtig. (Auch einen Unterscheid gibt es nicht.) Die Verhältnisse wird man nur mit neuen Ideen verändern können. Aber wer weiß, vielleicht gibt es solche neue Ideen irgendwo. Das will mit diesem Artikel vermittelt werden und deshalb ist er großartig, mit einem Schönheitsfehler:

    Habermas! Der hatte nie eine Ahnung. Der ist ein notorischer akademischer Dampfplauderer und Nörgler. Einfach in die Mülltonne treten.

  12. “Warum die Empörten in Europa Köpfe brauchen”
    …vielleicht einer mit bärtchen…

    ich empfehle: “Freie Menschen in freien Vereinbarungen – Theorie & Praxis herrschaftsfreier Gesellschaft”

  13. Lieschen sagt:

    “Added einfach aussreichend Leute die euch in Diskussionen sypathisch erscheinen (oder auch nicht) und ihr verwässert damit euer Profil. Daten sind nur missbrauchbar wenn sie schön sortiert sind. Diese ganzen Leute die einen riesen Kult um ihr facebook-Profil spinnen, sollten sich das mal überlegen. So ein bescheuertes Profil ist kein Persönlickeitsspiegel sondern es dient dem Informationsaustausch. Im übrigen können mich diese ganzen EU-Pläne mal kreuzweise…kommunizieren ist nicht verboten…(noch nicht :-P)

    …mit dieser ganzen Paranoia und Profil-Eitelkeit beschneidet ihr letztendlich eure eigenen Bürgerrechte…und die selben Leute sind es dann die der Presse Zensur vorwerfen oder sie gucken dann dumm aus der Wäsche wenn der Staat plötzlich pleite ist und keiner ihnen was voher gesagt hat.

    Es bedarf gar keiner Zensur, wenn man sich selbst die freie Meinungsäußerung versagt und/oder den freien Informationsfluss behindert.”

    Oder ganz einfach viele, für 3. Personen ernsthaft wirkende, nicht unter dem eigenen Namen laufende Profile eröffnen. Profile, auf denen man eine Unzahl frei erfundenen Informationen preisgibt. Je mehr, natürlich erfundene, Informationen desto besser.
    Ist man mal in einer anderen Stadt -> einloggen in eines Profile
    Hat man die Chance regelmässig andere Pcs ( z.B. bei Freunden) zu verwenden –> einloggen in eines der Profile.

    Wem es nicht zu viel Aufwand ist, ab und zu Browsereinstellungen wie z.B. Zeichensatz und andere ver_ketten_de Informationen ändern.

  14. M.M. sagt:

    @sebastian müller

    was mich angeht habe ich ihren und viele andere kommentare und artikel der sogenannten fachleute, intelektuellen etc. gelesen. nach sorgfältiger analyse musste ich feststellen, dass die selbsternannten politisch linken, alternativen, anarchisten und so weiter und so weiter mit verlaub in wahrheit einfach strukturierte armseelige (mit zwei e) möchte gern revolutionäre und schädliche für die gute sache sind. trotzdem hoffe ich, dass die gute sache siegen wird.

    mit freundlichen grüßen

  15. M.M. sagt:

    p.s
    um misverstäntnisse zu vermeiden, sicher sind nicht alle selbsternannte linke, anarchisten und andere so wie ich sie oben beschrieben habe aber sehr viele. zu viele. sie stellen die mehrheit da. sie sind nicht nur dumm… sondern teilweise auch bewusst bösartig, alberne provokateure denen es nicht selten nur darum geht ihre eigene bedürfnisse zu befriedigen. leider. es würde ihnen gut stehen wenn sie aufhören die demonstranten dieser welt zu beleidigen, verletzen, provozieren. sie haben genug zu tun und keinen bock auf geschwätz.

    mit freundlichen grüßen

  16. yo sagt:

    @M.M.: mir gefällt dein zweiter beitrag, weil er zeigt, dass du den ersten überdenkt hast. Jetzt bedenkt, dass sich jeder mal mit einem vorschlag irren kann, so fühlst du dich nicht selbst wie ein vorurteiliges A

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